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Expertentipps
Teil 3: Anforderungen
Im dritten Teil unserer verraten Ihnen die Personalverantwortlichen der Top-Arbeitgeber, wie wichtig Notendurchschnitt und Praxiserfahrung bei der Bewerbung sind.
Welche Anforderungen haben Sie bezüglich des Notendurchschnitts und der Praxiserfahrung?
Tim Hanneforth, Leiter Talent Sourcing bei der AREVA NP GmbH:
Praxiserfahrung hilft den Absolventen dabei, schneller in unsere komplexen Aufgaben einsteigen zu können. Ein Notendurchschnitt lässt sicherlich nur bedingt Rückschlüsse zu. Unser Unternehmen ist in verschiedenen technischen Disziplinen führend und bietet darüber hinaus eine Vielfalt an Herausforderungen für Ingenieure. Fähigkeiten und Ziele der Absolventen kombinieren wir sehr erfolgreich mit unseren Anforderungen in den verschiedenen Aufgabenstellungen.
Judith Charles, Manager Employer Branding bei der Bertelsmann AG:
Idealerweise zeichnen Sie sich durch sehr gute Noten im Studium und erste qualifizierende Praktika aus. Folgende Eigenschaften sollten Sie darüber hinaus mitbringen: Teamfähigkeit, Einsatzbereitschaft, unternehmerisches Denken, Kreativität und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung.
Achim Oettinger, Leiter Personalmarketing bei Brose:
Wir machen uns grundsätzlich ein Gesamtbild von jedem Bewerber. Deshalb gewichten wir die Noten und die Praxiserfahrung in Relation zur Studiendauer, zum Alter und zu sonstigen Aktivitäten. Feststehende Anforderungen wie einen bestimmten Notendurchschnitt gibt es bei uns nicht.
Joana Neunzling, Referentin Recruitment / Personalmarketing bei der Kienbaum Management Consultants GmbH:
Es sollten erste relevante Praxiserfahrungen (idealerweise bei Unternehmensberatungen oder anderen Unternehmen in der Wirtschaft) vorhanden sein.
Ulrike von Faber, Expert HR Marketing bei der Roche Diagnostics GmbH:
Die Noten sind nur bedingt entscheidend. Wichtiger ist uns die Persönlichkeit. Allerdings erwarten wir in den für die Position relevanten Fächern gute bis überdurchschnittliche Noten – ein Molekularbiologe sollte also in Molekularbiologie mindestens die Note „gut“ mitbringen. Was die Praxiserfahrung angeht, so ist uns diese sehr wichtig. Dabei sind nicht die Anzahl von Praktika ausschlaggebend, sondern die qualitative Auseinandersetzung mit dem Thema bzw. den Themen. Wir schätzen es, wenn ein interessantes Thema über einen längeren Zeitraum bearbeitet wurde und die Praktika auch in unterschiedlichen Unternehmen und/oder Institutionen durchgeführt wurden.
Melanie Them, Leadership Development, D-A-CH bei Unilever Deutschland:
Ein zügig abgeschlossenes Studium sowie gute Noten.
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