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Bloß nicht den Mut verlieren - Verfolgen Sie Ihre Ziele!
von Stefanie Rosenberger
Laut Statistischem Bundesamt lag die Zahl der Studienanfänger im ersten Fachsemester im Jahr 2008/2009 bei über 540.000. Davon hat rund ein Fünftel der Studierenden ein Studium der Sprach- und Kulturwissenschaft gewählt. Damit gehört diese Fächergruppe nach Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu den beliebtesten überhaupt.

Die Umstrukturierungen im Hochschulsystem (Bachelor- und Masterprogramme), haben dazu geführt, dass laut Angaben des Hochschul-Informations-Systems (HIS) die Abbruchquote in diesem Studiengang nur noch bei 32 Prozent liegt. Das hört sich zwar immer noch sehr viel an, doch betrachtet man die Zahlen Ende der 1990er Jahre, dann lag die Quote damals deutlich über 40 Prozent.

Situation für Absolventen
Denjenigen, die einen Hochschulabschluss in der Tasche haben, geht es anfangs nicht gerade rosig. Sehr viele Absolventen schaffen ihren ersten beruflichen Einstieg über ein Praktikum. Die Nachfrage ist groß und der Arbeitsmarkt ein hartes Pflaster, auf dem nur die Besten etwas erreichen können. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Kulturwissenschaftler eine gewisse Zeit arbeitslos sind. Die Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bestätigen dies.
Um gar nicht erst in die Situation eines Besuches beim Arbeitsamt zu kommen, empfiehlt es sich schon früh praktische Erfahrungen zu sammeln, damit Sie den Anforderungen Ihrer zukünftigen Arbeitgeber gerecht werden und im Berufsleben Fuß fassen können.
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